Zu Besuch im Rathaus
Wie wird man eigentlich Bürgermeister oder Bürgermeisterin? Wie lange bleibt man im Amt? Was verdient man da so? Und wie können Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde eigentlich mitentscheiden? Diese und zahlreiche andere Fragen, beruflicher und privater Art, hatten die 19 Kinder des Kinderparlamentes der GGS Eckenhagen im Gepäck, als sie sich am 10.06., dem Geburtstag unseres Bürgermeisters, auf den Weg zum Rathaus machten.
Vor Ort wurde die Gruppe von zwei freundlichen Mitarbeiterinnen des Rathauses und von Herrn Gutowski in Empfang genommen und begrüßt. Erstmal nahm sich der Bürgermeister im Ratssaal viel Zeit, um die Kinder kennenzulernen und geduldig all ihre Fragen zu beantworten. Einzig bei der Frage, wie viel Quadratmeter das Rathaus genau groß ist, musste Herr Gutowski passen.
Nachdem noch ein Geburtstagsständchen gesungen und ein Erinnerungsfoto gemacht wurde, erkundeten die Kinder zusammen mit den beiden Mitarbeiterinnen das Burggelände. Dann teilten sie sich in zwei Gruppen auf, um auch die verschiedenen Bereiche des Rathauses zu erkunden.
Eine Standesbeamtin zeigte ihnen das Trauzimmer, im Bürgerbüro durften sich die Kinder alte Ausweisfotos von sich selbst oder ihren Eltern anschauen, im Büro des Bauamtes den eigenen Wohnort und das Haus, in dem man lebt, mal durch Fotos aus der Luft bewundern, und zum Schluss schauten sich die Kinder noch ein Feuerwehrauto samt Ausrüstung an.
Es war ein toller Ausflug, mit vielen spannenden Einblicken! Wir danken allen Mitarbeitenden des Rathauses ganz herzlich dafür, dass sie sich so viel Zeit genommen haben, um geduldig sämtliche Fragen zu beantworten und den Kindern zu zeigen und zu erklären, was in einem Rathaus so alles gemacht wird und wie demokratische Prozesse außerhalb der Klassenräte und des Kinderparlamentes der Schule ablaufen. Wir durften mit vielen glücklichen Kindern zurück zur Schule fahren, von denen viele nun noch motivierter sind, sich auch in Zukunft für die Demokratie zu engagieren. Einige hegen nun sogar den Wunsch, später mal selbst für das Amt der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters zu kandidieren.






