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Schulprogramm GGS Eckenhagen (Juni 2009) |
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4.
Gestaltung der Übergänge 4.1
Kindergarten und Grundschule Da die Schüler im Schulbezirk Eckenhagen aus vielen Ortschaften
unsere Grundschule besuchen, stammen sie aus unterschiedlichen
Kindergärten, nämlich ·
Helene-Simon-Kindergarten AWO
Eckenhagen ·
Kindergarten St.
Franziskus-Xaverius Eckenhagen ·
Lotte-Lemke-Kindergarten AWO
Mittelagger ·
Emma-Schulze-Kindergarten AWO
Heidberg ·
Ev. Kindergarten „Unterm
Schirm“ Drespe ·
Johanniter Kindergarten
Berghausen Kinder mit sechs Jahren sind keine
‚Lernanfänger’. Sie bringen vielfältige Erfahrungen und
Lernprozesse aus ihrem häuslichen Umfeld und dem Kindergarten mit zu
ihrem ersten Schultag. Zum guten Gelingen des Übergangs vom Kindergarten in die Schule muss die
Erziehungs- und Bildungsarbeit der Schule hinsichtlich ihrer
pädagogischen Maßnahmen an diese Vorerfahrungen anknüpfen.
Dazu bedarf es einer engen Zusammenarbeit der Lehrer mit den Eltern und den
Erzieherinnen aus den Kindergärten. Bereits im Kindergarten machen sich die Kinder intensive Gedanken über ihre
künftige Schulzeit. Sie kommen
vor den Sommerferien in kleinen Gruppen zu Besuch in ihre
zukünftige Schule und bekommen einen ersten Eindruck, indem sie einen
ganzen Morgen am Unterricht der ersten Schuljahre teilnehmen. In vielen
Fällen werden Unsicherheit, Spannung und Furcht abgebaut, andererseits
auch Interesse und Neugier auf die Schule und auf den Unterricht geweckt.
Bereits im Herbst vor der Einschulung laden wir die Schulanfänger und
ihre Eltern zu unserem Adventsbasar ein. An diesem Tag lernen sie schon
während einer Führung das Schulgebäude kennen. Außerdem
sind die Schulanfänger kurz vor den Sommerferien beim
Präsentationstag der Projektwoche oder beim Spiel- und Sportfest
herzlich willkommen. Über diese Besuche hinaus wurden weitere Möglichkeiten
der Kooperation mit den Kindergärten auf den Weg gebracht. So finden
regelmäßige Arbeitstreffen statt. Die Verständigung über
die Bildungs- und Erziehungsziele sowie das gemeinsame Planen und
Durchführen von diagnostischen Verfahren stehen dabei im Vordergrund.
Neben der Sprachstandserfassung der vierjährigen Kinder (Delfin 4)
findet im Herbst vor der Einschulung im Rahmen des Anmeldeverfahrens eine
Diagnostik hinsichtlich grundlegender Fähigkeiten, die für
erfolgreiches Lernen in der Schule von großer Bedeutung sind, statt.
Erzieherinnen und Lehrkräfte verschaffen sich gemeinsam in Zweierteams
in einer spielerischen Situation einen Überblick über die
Fähigkeiten der Kinder bezüglich ihrer Motorik und ihrer
Wahrnehmung. So können den Eltern ggf. gezielte Hinweise über
mögliche Fördermaßnahmen bis zum Schuleintritt gegeben werden
(siehe auch Seite 15). Eine partnerschaftliche und gleichberechtigte Zusammenarbeit
zwischen den Kindergärten und der Schule beinhaltet viele Chancen im
Sinne eines integrierten und qualitativ hochwertigen Konzeptes von Bildung
und Erziehung der Kinder. Sie wird daher
kontinuierlich ausgebaut. 4.2
Gestaltung des Schulanfangs Wenn die Kinder in die Schule kommen, ist alles neu für sie:
Der Tagesrhythmus, der Schulweg, das Schulgebäude, die Klasse, die
anderen Kinder, der Lehrer oder die Lehrerin, usw. Die Eingewöhnung wird durch viele Hilfen von denen
erleichtert, die sich in dieser „neuen Welt„ auskennen. Es sind
die anderen Kinder und es sind die Lehrer und Lehrerinnen, die Hilfe bieten
können. Das geschieht in unserer Schule folgendermaßen:
4.3
Grundschule und weiterführende Schulen Der Einstieg in die Sekundarstufe I und der damit verbundene
Schulwechsel ist ein entscheidender Einschnitt in der Schullaufbahn der
Kinder. Auch an dieser Nahtstelle ist die Zusammenarbeit der
unterschiedlichen Bildungseinrichtungen von großer Bedeutung. Bei den
Schülern und Schülerinnen soll eine positive aber auch realistische
Erwartungshaltung im Hinblick auf ihre neue Schule aufgebaut und den Eltern
durch umfassende Information die Schulauswahl erleichtert werden. Unsere Grundschule pflegt Kontakte zu den folgenden weiterführenden
Schulen: dem Gymnasium Bergneustadt, den beiden Gymnasien in Gummersbach,
den Realschulen in Bergneustadt und Gummersbach, der Gesamtschule Reichshof
und der Hauptschule Bergneustadt. Die Schüler haben Gelegenheit, gegen Ende des 4. Schuljahres
diese Schulen bei den sogenannten Schnuppertagen näher kennen zu lernen.
Sie dürfen an einem Vormittag am Unterricht teilnehmen und das
Gebäude mit seinen Einrichtungen erkunden. Ebenso ergehen Einladungen dieser Schulen an die Eltern und
Schüler zu Projektwochen und Schulfesten. Nach dem Übergang zur weiterführenden Schule werden die
Grundschullehrer zu den Erprobungsstufenkonferenzen eingeladen. So ist ein
gegenseitiger Austausch über die Beobachtungen, Lernerfolge und
Eindrücke der Schüler möglich. Große Chancen liegen vor allem auch in der engen
Zusammenarbeit mit der Gesamtschule im gleichen Hause. ‚Kurze
Wege‘ ermöglichen Synergieeffekte, die in vielfältiger Weise
nutzbar gemacht werden. So steht aktuell die gemeinsame Planung und
Durchführung der naturnahen Umgestaltung des Schulumfeldes an. |
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